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How my brain works - visual music installation

10 Jahre Schwäbische Alb, ein Tagebuch

Visual Music Installation von Wolf Nkole Helzle mit den Musikern Martin Meixner (Tasteninstrumente), Uwe Kühner und Alex Resch (Percussion und Poesie), Alexandra Ott und Timber Hanfreich (Gongs), Fried Dähn (E-Cello), Bildhauerin und Klangkünstlerin Mirja Wellmann (gesprochene Passagen aus ihren Hörprotokollen), Timber Hanfreich und Ines Abt (Obertongesang), die Gruppe Narco mit Tobias Frey (Gitarre), Sebastian Werner Schaal (Saxophon) und Martin von Dechend (Drums), Alex Neher (Synthesizer), Dominik Blöchl (Fender Rhodes) mit Rob Stirner (Drums), Hans Landenberger (Trompete) mit Martin Meixner (Fender Rhodes) und Alex Resch (Percussion), Günther Reger (Saxophon, Synthesizer), Alex Resch (Percussion), Florian Dobler (Samples), Michael Schwarz (Geige) mit Alex Resch (Percussion), Gernot Stehle (Gitarre).

Tausende Bilder, die Medienkünstler Wolf Helzle in den letzten zehn Jahren auf der schwäbischen Alb aufgenommen hat, werden mit drei Videoprojektoren an die Wände eines großen Raums im Atelierhaus BT18 projiziert. Sie sind dreidimensional geschichtet und bewegen sich nach einer unsichtbaren Regie durch den Raum. Einmal verdichten sie sich, dann wieder explodieren sie, ziehen sich zusammen oder halten inne bei einem Bild und fliegen wieder weiter in einer stetig zufälligen Umlaufbahn und die Besucher können mittenhineingehen in dieses visuelle Abenteuer (Video).

Die Installation wird an beiden Ausstellungstagen jeweils sieben Stunden zu sehen – und zu hören sein. Denn Michael Fetscher, Eigner des Tonstudios White Fir in Trochtelfingen nahm dieses Material zum Ausgangspunkt einer genialen Idee. Er lud gemeinsam mit Wolf Helzle namhafte Musiker ins Studio ein, um im steten Wechsel sieben Stunden Musik einzuspielen, die nun zeitgleich in der Münsinger Installation zu hören ist. Der Tag im Studio konnte farbenfroher, facettenreicher und intensiver nicht sein. Jeder Musiker wurde in Helzle´s Bilderkosmos eingeführt, welcher auf mehreren Monitoren in allen Räumen zu sehen war. Der Auf- und Abbau der einzelnen Sets im Aufnahmeraum wurde genial mit Martin Meixner an den Keyboards besetzt und Oliver Matthes kam nach acht Stunden aus der Tontechnik und war ganz erstaunt, dass es auch außerhalb noch eine Welt gibt, so intensiv war er den ganzen Tag unterwegs. Auch der kulinarische Rahmen war perfekt, Gastgeberin Claudia Scherzinger zauberte ein wunderbares Büffet, sodass der Aufenthalt in ihrem soundtechnisch optimierten Haus, Michael Fetschers Tonstudio und die interessanten und vielfältigen Begegnungen zu einem unvergesslichen Gesamterlebnis verschmolzen.

White Fir Studio, Trochtelfingen/Steinhilben: www.flavoredtune.com/white-fir-studio/

Die Software wurde in vierjähriger Arbeit von Wolf Nkole Helzle gemeinsam mit Studenten der TU München und Nürnberg und Werkstudenten bei der InterFace AG, Unterhaching, entwickelt.